Mi

01

Okt

2014

Lernen und Reiten mit Linda Tellington-Jones in Konstanz

Im Rahmen des vorletzten Ausbildungskurses hatten wir zwei Tage lang die Ehre, von Linda persönlich Reitunterricht zu erhalten.

Linda unterrichtet seit Jahren kein Reiten in der Tellington-Methode mehr, da ihr die Basisarbeit (Körper- und Bodenarbeit) wichtiger erscheint.

 

Deshalb hat es unsere Ausbildungsgruppe umso mehr gefreut, mit Linda gemeinsam in der Reithalle viele verschiedene Pferde mit unterschiedlichen Gebissen und Zäumungen (Trainingsgebiss, Halsring, Lindell) zu reiten und dabei eine Menge Spaß zu haben.

 

Linda brachte uns mit ihrem unverwechselbaren Charme und Akzent (sie spricht sehr gut Deutsch!) zum Lachen und zeigte uns, wie man mit 77 Jahren noch immer geschmeidig und einfühlsam auf dem Pferd sitzt.

In den zwei Tagen saß Linda auf mind. 5 Pferden, die sie nicht kannte, und ritt selbst auch ohne Sattel oder nur mit Halsring. Hut ab!

 

Es waren lustige und für mich sehr lehrreiche Tage in Konstanz auf der Reitanlage Am Guckenbühl von Anja Theilig. Vielen Dank für die feinen Schulpferde, das gute Essen und die Gastfreundschaft!

 

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So

07

Sep

2014

Biomechanik und Anatomie: Mit der Tellington-Methode dem Pferd mehr Bewegungsfreude vermitteln

Was bedeutet es, wenn ein Pferd eine steile Schulter hat?

Wo genau ist eigentlich die Hüfte des Pferdes?

Was fühlt man da genau am Widerrist? Den oberen Rand des Schulterblattes? Tatsächlich?

Wo genau ist die Hüfte beim Pferd?

Wie kann ich mein Pferd vom Boden aus dazu bringen, seine Hinterhand vermehrt unter seinen Schwerpunkt zu setzen?

Welche Bodenhindernisse und welche Führpositionen beeinflussen entweder die Vor- oder die Hinterhand?

 

So eine gewisse Ahnung hat wohl jeder, wo beim Pferd ungefähr alle wichtigen Gelenke und Knochen liegen, aber kann man alle fühlbaren Gelenke auch tatsächlich bezeichnen und wo genau liegen die nicht sichtbaren im Pferdekörper?

 

Wer sein Pferd gesund viele Jahre lang reiten will, sollte ein gewisses Grundwissen an Anatomie und Biomechanik des Pferdes haben.

Nur wer weiß, wo welche Knochen und Gelenke liegen, wie diese funktionieren und welche Zusammenhänge bestehen, kann viele Jahre gesund und fit mit seinem Pferd über die Wiesen galoppieren.

 

Wer zum Beispiel weiß, wo genau das Zungenbein liegt und welche Auswirkungen es auf die Beweglichkeit des Genicks und die Halswirbelsäule hat, kann vorbeugend arbeiten und mit gezielt ausgewählten Touches das Zungenbein lösen, ein steifes Genick lösen und ihm zu neuer Biegsamkeit verhelfen.

 

Die Tellington-Methode bietet mit ihrer Körper- und Bodenarbeit viele spannende und einfache Mittel, seinem Pferd sinnvoll und unterstützend die Beweglichkeit seiner Gelenke zu zeigen und etwaige Gebäudefehler und deren Auswirkungen auf die Biomechanik positiv zu beeinflussen.

 

Als frisch gebackener Tellington Practitioner (in Ausbildung) freue ich mich auf jedes Pferd, um die individuell auf das jeweilige Pferd abgestimmten und hilfreichsten Touches für Kopf, Genick und Hals, Vor- und Hinterhand sowie Rumpf/Rücken in der Einzelarbeit gemeinsam mit dir anzuwenden und deinem Pferd neue Bewegungsmuster zu zeigen und seine Freude an der (neu entdeckten) Bewegung/Beweglichkeit zu entfachen!


Einfach Mail an info@reiten-mit-vertrauen.com!

 

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Fr

06

Jun

2014

Ausbildungskurs Tellington Reitlehrer im hohen Norden

Der insgesamt bereits vierte - für mich aber erst der zweite Kurs - der Pilot-Ausbildung zum Tellington Reitlehrer fand dieses Mal im hohen Norden Deutschlands, in Quakenbrück statt. Somit konnten auch andere Teilnehmerinnen ihre Pferde auf einen Kurs mitbringen. 

 

Thema dieses Kurses waren Seitengänge und deren Erarbeitung vom Boden aus. Die Connected Bodenarbeit bietet dafür tolle Übungen an wie Druck auf die Schulter, Druck auf die Gurtlage, die 4 Ecken u.v.m.

Das neutrale Becken und die Rotation aus dem Körper heraus ist beim Reiten genauso wichtig wie in der Bodenarbeit und gibt den Pferden ein Gefühl für ihre Beweglichkeit und Biegung sowie für das Heben des Brustkorbs und Widerrists.

 

Ich war mit der "Schul-"Pferd-Zuteilung sehr zufrieden: Linus, ein 14-jähriger Hannoveranerwallach, gab mir allen Grund zur Freude: Das tägliche Reiten auf ihm war fein, schön im Vorwärts, in Kontakt und schwungvoll. Er fühlte sich gar nicht so an, wie manche Vorurteile von Schulpferden vorgeben würden, sondern war derart rittig und feinfühlig, mehr ein Lehrpferd als ein Schulpferd!

 

Der nächste Kurs wird Ende September wieder in Konstanz sein, dieses Mal wird zwei Tage Linda persönlich unterrichten - Iman darf natürlich mit! Ich bin schon gespannt, welche Erwartungen Linda an uns haben wird und welche Inputs sie uns geben wird!

 

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Sa

12

Apr

2014

Centered Riding Unterricht mit Claudia DiSanto

Da ich selbst an der Ausbildung zum Centered Riding Instructor bin, war es für mich naheliegend, vorher selbst einige Stunden bei einer guten Instructorin zu nehmen. Und so war ich so frech und schrieb Claudia DiSanto an, ohne zu ahnen, dass sie eigentlich in den USA lebt. Aber Claudia teilte mir mit, dass sie Ende März für drei Wochen ihre Familie in Tirol besuchen kommt und uns dann Unterricht geben könnte.

Von 23. März bis 10. April war es dann soweit, Claudia kam insgesamt dreimal zu uns auf den Hof und wir kamen in den Genuss von spannendem, sehr lehrreichem Unterricht. Jede Übung konnte erfolgreich umgesetzt werden, Aha-Erlebnisse gab es bei jedem Reiter und alle waren happy nach ihren Stunden.

Schade, dass ich mit Iman nur an einer Stunde teilnehmen konnte. Aber auch schon beim Zuschauen lernte man einiges.

Wir freuen uns schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr!

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Mi

19

Mär

2014

Tellington und schwierige Pferde

Der Tellington-Kurs mit "schwierigen Pferden" auf dem Berber-Gestüt in Matzenried bei Bern war richtig toll. Die Verwandlungen der Pferde waren vom ersten auf den zweiten Tag schon mehr als deutlich. Mellek, nicht nur wegen unserer Namen-Ähnlichkeit fühlte ich mich mit ihr verbunden, ließ sich am ersten Tag von Bibi nur widerwillig am Hals angreifen, die Ohren waren angelegt, sie wandte sich deutlich von uns ab. Ihre schlechten Erfahrungen ließen sie so reagieren, Menschen musste man misstrauen.

 

Am nächsten Tag ging ich sie von der Weide holen - sie war freundlich, ging brav mit und legte von diesem Tag an den gesamten Kurs nicht einmal mehr die Ohren an. Sie ließ sich problemlos am gesamten Körper touchen und arbeitete bei der Bodenarbeit willig mit, war interessiert und immer freundlich - welch Veränderung!

Auch alle anderen Pferde profitierten sichtlich vom Kurs,  auch wir Kursteilnehmerinnen.

 

Bibi war wie immer eine tolle Kursleiterin, die Pferde waren toll, die Übernachtung war 5 Sterne würdig (danke, Karin!), die Verpflegung bestens (danke, Daniela!) - alles in allem ein toller Kurs!

Die Erinnerung, dass ich mehr als die Hälfte der Woche krank war und nicht nur physisch, sondern auch psychisch mit mir kämpfte, verblasst angesichts der tollen Erlebnisse mit den Pferden und den anderen Kursteilnehmerinnen.


Wann ist der nächste Tellington-Kurs? Erst im September wieder? Was mache ich so lange? ;)

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